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  • Australische Klimawandelleugner entlarvt

    WombatBlog | 4.Februar 2012

    Die jüngste Übernahme von 15 % der australischen Mediengruppe Fairfax durch die ultra-rechte Bergbau-Multimilliardärin und Klimawandelleugnerin Gina Rinehart ist eine Bedrohung für die Demokratie. Das sagen Kritiker, denn schon heute werden 70 % der australischen Medien vom ebenfalls konservativen Rupert Murdoch kontrolliert. Zudem hat Rinehard jüngst einen Teil des Privatsenders Network 10 übernommen und dort den wohl übelsten Klimawandelleugner Australiens als Kommentator installliert, Andew Bolt.

    Jetzt hat die Aktivistengruppe GetUp! ein sensationelles Video veröffentlicht, aus dem klar wird, dass Rineharts Einstieg in die Medien Teil einer Kampagne der Bergbauindustrie ist, die Berichterstattung über Probleme wie Klimawandel und Umweltprobleme zu unterwandern. Der Sprecher ist der selbsternannte britische Lord Christopher Monckton, der „Papst“ all jener, die die Existenz von Klimawandel schlicht als Unsinn abtun – in der Regel aus sehr eigennützigen Gründen. Sehen Sie sich das versteckt aufgenommene Video selbst an:

    https://www.getup.org.au/campaigns/mining/monckton/monckton-speaks-to-mining-industry-share-this-video

     

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    Australische Banken sind Weltspitze

    WombatBlog | 30.Januar 2012

    Vier der 20 grössten Banken der Welt sind australisch. Auch im laufenden Geschäftsjahr werden solide Gewinne erwartet.

    Für Anleger sind sie schon lange Spitze: Commonwealth Bank (CBA), Westpac Banking Corporation (WBC), National Australia Bank (NAB) und Australia New Zealand Bank (ANZ) feiern seit Jahren Rekordgewinne – insgesamt rund 25 Mrd. austr. $ waren es im letzten Geschäftsjahr. Kaum ein anderes westliches Land hat in diesen schwierigen Zeiten derart gesunde, kapitalstarke und gewinnbringende Banken wie Australien. Jetzt zeigt eine neue Statistik der Investmentbank Macquarie: gemessen am Marktwert stammen vier der 20 größten Banken der Welt aus Downunder. Es sind die so genannten „Big Four“: auf Platz 8 einer Liste von 220 Banken sitzt  CBA mit einer Marktkapitalisierung von 80,517 Mio. US$, direkt hinter Bank of China. Auf Platz 12 steht WBC (63,982 Mio. US $), auf Platz 14 ANZ mit 57,476 Mio. US$, und auf Platz 16 NAB mit einem Wert von 53,894 Mio. US$. Auf Platz 1 steht die chinesische ICBC mit 231,394 Mio. US$ und erst auf Platz 21 liegt die erste schweizerische Bank – UBS  – mit 45,656 Mio. US$.

    „Andere Banken sind zusammengebrochen“

    „Es sind mehrere Faktoren, die zu diesem Ergebnis beitragen“, erklärt James Ellis von Credit Suisse gegenüber WombatBlog. In erster Linie sei „rund um den Globus der Marktwert anderer grosser Banken zusammengebrochen“. Das hat die Position der „Big Four“ im internationalen Vergleich gestärkt. „Gleichzeitig konnten sich Ertragskraft und Kapitalrendite behaupten – entscheidend für die Marktkapitalisierung“, so Ellis. Auch seien die australischen Banken ausreichend kapitalisiert. „Aufgrund dieser Faktoren war der Zyklus mit uneinbringlichen Forderungen in Australien nicht schwerwiegend“, meint der Experte. Die von den Banken kontrollierten Vermögenswerte verloren in dieser Zeit kaum an Qualität. All diese Faktoren seien Beweis „für das gute Management und die vernünftige Regulierung der Bankenindustrie“.

    „20 Jahre Wachstum“

    Sie sind allerdings auch ein Spiegel der Stärke der australischen Makrowirtschaft. „Australien hat 20 Jahre steten wirtschaftlichen Wachstums hinter sich“, meint auch die Australian Bankers Association (ABA). Die Gewinne der Banken hätten von dieser Periode der Stabilität profitiert. „Es ist verständlich, dass die Performance der Banken die Performance der Gesamtwirtschaft widerspiegelt“. Mit Ausnahme der Bergbauindustrie, die derzeit die stärkste Nachfrage nach Mineralien in 150 Jahren geniesst, hat in den letzten Jahren kein Sektor der australischen Wirtschaft derart grosse Gewinne eingefahren wie die Banken. Gleichzeitig wuchs ihre Bedeutung. „Nicht der Bergbau ist heute der wichtigste Zweig der australischen Wirtschaft, sondern der Finanzsektor“, erklärt die ABA. Auch an der Börse: 27 % der im ASX/S&P 200 – Index der 200 grössten Unternehmen repräsentierten Aktientitel sind Finanzdienstleister.

    Strikte Regulierung

    Für Experten ist klar: die strikten Gesetze zur Kreditvergabe vor allem für Haushypotheken haben massgeblich dazu beigetragen, dass australische Banken in den letzten Jahren nicht das Schicksal vieler ausländischer – vor allem amerikanischer – Institute teilten.  „Während Banken in Übersee Versuchungen erlagen“, meint die ABA, hätten die Australier strikt „an einer besonnenen Darlehenspolitik und konservativen Risikoprofilen festgehalten“. So sei die Kapazität potenzieller Hypothekenkunden zur Rückzahlung eines Kredites selbst dann noch „rigoros geprüft worden“, als Banken im Ausland das Geld mit beiden Händen ausgaben. Das so genannte „Non-Conforming Housing Loan“-Segment – das am ehesten mit dem Subprime-Markt in den Vereinigten Staaten zu vergleichen ist – blieb in Australien klein.

    Dominanz der „Big Four“

    Etwas Muskelkraft hilft allerdings auch. Die Dominanz der „Big Four“ im höchst rentablen Haushypothekenmarkt ist mit Grund für die Kritik, der sich die Industrie regelmässig ausgesetzt sieht –  86,7 % des Marktes wird von den vier Grossbanken kontrolliert. Die Geschichte der australischen Bankenindustrie ist voll mit mutigen Anbietern, die in den neunziger Jahren versucht hatten, diese Marktposition zu brechen. Zugang zu günstigem Kapital und  niedrige Betriebskosten erlaubten es Anbietern wie Aussie Home Loans, Haushypotheken deutlich günstiger anzubieten als die „Big Four“. Die Finanzkrise machte den kleinen Mitspielern 2008 den Garaus. Die Kapitalbeschaffung wurde für sie so teuer, dass sie nicht mehr mit den Grossbanken mithalten können. Diese taten, was sie immer tun: sie verdrängten die Konkurrenz, oder kauften sie. Aussie Home Loans wird heute von CBA kontrolliert.

    Genügend Kapazität

    Bankenchefs warnen derzeit wegen der Europakrise vor höheren Kapitalkosten. ANZ kündigte – unter anderem mit dieser Begründung – am Dienstag die Entlassung von hunderten von Angestellten an. Bis zu 7000 Bankmitarbeiter sollen in diesem Jahr industrieweit ihre Stelle verlieren, so eine Analyse. Experten akzeptieren zwar, dass die Refinanzierungskosten in Übersee gestiegen sind. Die „Big Four“ hätten aber genügend Kapazität, den daraus resultierenden Druck auf die Margen auszugleichen. Analysten weisen darauf hin, dass die australischen Großbanken in diesem Jahr ohnehin relativ wenig zusätzliches Geld benötigen; nicht zuletzt, weil sie aufgrund des im letzten Jahr soliden Wachstums der Überweisungen auf Sparguthaben bereits über substanzielle Reserven verfügen.

    Hausse geht weiter

    Somit dürften sich die Aktionäre australischer Banken auch in diesem Geschäftsjahr über Dividendenerträge von durchschnittlich bis zu 9 % freuen. Denn laut Credit Suisse wird auch 2012 in Australien ein Jahr der Banken; CBA könne mit einem Gewinn von 6,91 Mrd. austr.$ rechnen, WBC mit 6,4 Mrd. austr. $,  ANZ mit 6,11 Mrd. austr. $ und NAB mit 5,95 Mrd. austr. $. (Copyright WombatBlog/UW.)

     

     

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    Brisbane feiert Wiedereröffnung

    WombatBlog | 20.Januar 2012

    Pünktlich zum 150-jährigen Jubiläum eröffnet an diesem Wochenende das Queensland Museum und Sciencentre in Brisbane wieder seine Pforten. Nach einer rund 10 Millionen Euro teuren Renovierung erstrahlt das Gebäude innen wie außen in neuem Glanz. Zur Wiedereröffnung kommt es zu einem großen dreitägigen Rahmenprogramm mit vielen speziellen Veranstaltungen und Vorführungen. So können Besucher im Discovery Center anhand von Ausstellungsstücken mehr über Dinosaurier und deren Umwelt erfahren oder persönlich mit Konservatoren detailliert über die umfangreichen Ausstellungen sprechen.

    Das im Jahr 1862 gegründete Queensland Museum ist eine staatliche Institution. Zahlreiche Exponate über die Geschichte des australischen Bundesstaates sind dort ausgestellt. Dazu zählen vor allem Sammlungen zur Geschichte der Seefahrt, die mit der Landung der Niederländer in Cape York um 1606 ihren Anfang nahm. Des Weiteren hält das Museum eine Vielfalt von Informationen über Natur, Wissenschaft und Technik bereit. Beeindruckend sind die großen Skelette von Dinosauriern, die in Australien gefunden wurden.

    Das Museum liegt im kulturellen Viertel South Bank in Brisbane und hat täglich von 9.30 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt für die Hauptausstellung ist kostenlos. Eintrittspreise für das angeschlossene Sciencentre liegen bei rund 10,50 Euro für Erwachsene, 9 Euro für Studenten und 8 Euro für Kinder zwischen 8 und 15 Jahren.

    Weitere Einzelheiten über das Queensland Museum und aktuelle Ausstellungen gibt es unter www.SouthBank.QM.qld.gov.au. Allgemeine Informationen zu Queensland unter www.Queensland-Australia.eu/de. (COPYRIGHT WombatNews/pd.)

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    WB-Link: Australien knallt Kamele ab

    WombatBlog | 12.Januar 2012

    Im Inland Australiens findet ein Blutbad statt. Im Visier der Scharfschützen sind tausende von Kamelen.

    Ist der Abschuss der Schädlinge wirklich notwendig? Oder könnten die Tiere vielleicht sogar genutzt werden?

    Hier ein Beitrag von Schweizer Radio DRS. Drücken Sie auf der Seite den Knopf “Hören“: http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/echo-der-zeit/2646.bt10207960.html

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    Katastrophenwochenende in Neuseeland

    WombatBlog | 8.Januar 2012

    Der Absturz eines Heißluftballons am Samstag und das Auseinanderbrechen eines gestrandeten Frachters am Sonntag – Neuseeland kommt nicht zur Ruhe.

    Rund ein Jahr, nachdem ein Erdbeben in der Stadt Christchurch über 180 Opfer gefordert hatte, kam es am Wochenende in Neuseeland zu zwei weiteren Tragödien. Beim Absturz eines Heißluftballons nördlich der Hauptstadt Wellington kamen am frühen Samstagmorgen alle zehn Passagiere und der Pilot ums Leben. Offenbar hatte der Ballon während des Landemanövers in der Nähe des Dorfes Carterton im Bezirk Wairarapa ein Stromkabel gestreift. Wie die Polizei erklärte, brach darauf im Korb Feuer aus. Zwei der Passagiere seien beim Aufprall ums Leben gekommen, nachdem sie in Panik aus dem brennenden Korb gesprungen waren. Die restlichen Insassen stürzten ab, als der Ballon in Flammen aufging. “Ich habe gerade meinen Garten bewässert, als ich ein Geräusch hörte. Ich habe nach oben geschaut und konnte es nicht glauben: Eine Seite des Korbs stand in Flammen”, sagte Anwohner David McKinlay. Mehrere Anwohner meldeten, die Passagiere hätten verzweifelt geschrien. An Bord befanden sich fünf Paare aus dem Raum Wellington. Mehrere Familienangehörige beobachteten die Tragödie vom Boden aus. Wie die Polizei erklärte, habe es sich beim Piloten um einen lokalen Mann mit über 1000 Flugstunden gehandelt. Die Unfallursache ist Gegenstand einer Untersuchung. Mehrere der Leichen sind bis zur Unkenntlichkeit verbrannt und können nur mit Hilfe einer DNA-Analyse identifiziert werden.

     Ölpest droht

     Am Sonntag erwachten die geschockten Bewohner Neuseelands zur Nachricht einer weiteren Katastrophe. Das seit Oktober auf einem Riff vor der neuseeländischen Nordinsel aufgelaufene Frachtschiff Rena war auseinander gebrochen. Damit erfüllten sich Befürchtungen der Behörden. Schwere Stürme und bis zu sechs Meter hohe Wellen hätten dazu geführt, dass der Hinterteil des Frachters rund 30 Meter abgetrieben wurde, so ein Sprecher. Mehrere Frachtcontainer seien ins Meer gefallen.  Die Verantwortlichen fürchten nun eine weitere Ölpest. In den Wochen, nachdem das Containerschiff aufgrund eines Fehlers der Mannschaft aufgelaufen war, hatten sich bis zu 400 Tonnen hochgiftigen Schweröls in die malerische Plenty-Bucht ergossen. Die Region ist ein von Menschenhand kaum berührtes Naturschutzgebiet. Mehrere Strände wurden damals verschmutzt, mindestens 2000 Seevögel starben. Seit dem Unglück konnten Bergungsfachleute mehr als 1100 Tonnen des Treibstoffs abpumpen. Weitere knapp 400 Tonnen befinden sich aber noch in den Tanks. Die Chance, dass das Wrack weiter beschädigt wird, sei groß. Laut der Marinebehörde sollen die Stürme noch mehrere Tage lang andauern.

     Mehr Depressionskranke

     Viele Neuseeländerinnen und Neuseeländer fragten sich am Sonntag, wann die Serie von Unglücken endlich ein Ende haben wird. Seit rund zwei Jahren folgt eine Tragödie der andern. Nur Monate, nachdem im November 2010 bei einer Explosion in einer Kohlemine 29 Kumpel ums Leben gekommen waren, zerstörte ein Erdbeben den Großteil der Innenstadt von Christchurch. Seither wird die Südinsel immer wieder von starken Nachbeben erschüttert. Ärzte melden eine Zunahme von Depressionskrankheiten. Auch scheint die Zahl der auswanderungswilligen Neuseeländer zu steigen. (Copyright WombatBlog/UW.)

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